Hühner Pflege

Futter, Stallreinigung und mehr.
So sorgst du dich um deine Hühner.

Hühnerfutter Grundlagen

Gastartikel von Fabian Wüst

Bekanntlich sind Hühner Allesfresser. In der Natur ernähren sie sich überwiegend von Sämereien, Grünzeug und allerlei Tierchen.

Damit decken sie ihren normalen Bedarf in der Regel vollkommen ab. Allerdings wird von unseren Haushühnern deutlich mehr abverlangt. So müssen sie z. B. das zwanzigfache an Eiern legen oder einen besonders schönen Braten abgeben. Daher müssen wir sie mit einem sehr reichhaltigen bzw. energiereichen Futter versorgen.

Das Alleinfutter – der Hauptbestandteil

Dies gelingt uns am einfachsten, wenn wir sogenannte Alleinfutter-Mischungen verfüttern. Diese gibt es z. B. für die Aufzucht, die Mast oder die Eierproduktion. Diese fein abgestimmten Futtermischungen enthalten wirklich alles was die Hühner in ihrer jeweiligen Situation an Nährstoffen, Vitaminen und Ballaststoffen benötigen.
Diese Mischungen kann man komplett ohne die Zufütterung von Salat oder Getreide verfüttern. Sinnvoll ist dies aber nur bedingt. Wenn man nämlich regelmäßig Getreide im Auslauf verstreut oder ab und an mal ein paar Salatblätter in den Auslauf wirft, beugt man nämlich der Langeweile und dem dadurch oft entstehenden Federpicken vor.
Daher rate ich stets jedem Hühnerhalter dazu, rund 2/3 Alleinfutter in einem Trog oder Automaten zur freien Aufnahme an zu bieten und rund 1/3 Salat oder Getreide großflächig im Auslauf zu verteilen.

Das Mineralstofffutter

Zusätzlich zum Alleinfutter sollten wir den Hühnern noch Muschelschalen anbieten. Diese benötigen gerade legende Hennen um ihren hohen Bedarf an Kalzium zur Eierschalenbildung zu decken. Das Mineralstofffutter sollte den Tieren zur freien Aufnahme mittels eines Trogs oder eines Napfs angeboten werden.
Vor der Verfütterung von Eierschalen kann ich an dieser Stelle nur deutlich warnen. Da man hiermit bloß das Eierfressen fördert bzw. den Tieren die eigenen Eier schmackhaft macht. Man muss hierbei nur einmal ein bisschen Eidotter an der Schale lassen und die Lust der Hühner auf Eier ist geweckt.

Das Gritfutter

Des Weiteren sollte man den Tieren noch einen Trog oder Napf samt Grit an bieten. Dieses benötigen sie nämlich für die Verdauung.

Der Wasserbedarf

Auch Hühner müssen trinken. In der Regel benötigen sie mindestens doppelt so viel Wasser wie Futter. An besonders heißen Sommertagen kann der Wasserbedarf auf deutlich mehr als das Doppelte ansteigen. Daher sollte sich stets genügend Wasser im Napf bzw. in der Tränke befinden.
Ebenso sollte darauf geachtet werden, dass das Wasser möglichst frisch ist und sich in einem sauberen Behältnis befindet. Gerade im Sommer sollte man deshalb am besten täglich putzen. Dies geht an am schnellsten wenn man die Tränke oder den Napf einfach aus schwenkt.

Mehr Infos dazu findest du im Artikel über Hühnerfutter auf ddhuhn.com.

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